Ergebnisse Juse15

  1. Öffentlicher Verkehr und öffentliche Freiräume

Diese Gruppe fand, dass es nötig ist für beide Themen eine Arbeitsgruppe zu gründen, welche die Lösungsfindung auf diesen Gebieten vorantreibt. Denn die Probleme seien sehr vielfältig gewesen, so dass man nicht an einem Morgen eine konkrete Forderung stellen könne. Dieser Antrag wurde vom Jugendparlament angenommen.

Abstimmungsergebnis Arbeitsgruppe ÖV: 21 Ja, 8 Nein, einige Enth.

Abstimmungsergebnis Arbeitsgruppe Freiräume: 23 Ja, 4 Nein, einige Enth.

 

  1. Bildung

Bereits vorhandene Schulfächer wie Lebenskunde und Klassen-Lehrer-Stunden sollen in Zukunft besser genutzt werden. Die Jugendlichen der Gruppe forderten u.a. die Beschäftigung mit dem alltäglichen Leben (Steuererklärung, Basics in Erste Hilfe) und Grundkenntnisse in Wirtschaft und Recht. Auch die politische Partizipation soll in der Schule gefördert werden. Auch diese Forderung wurde vom Jugendparlament Kanton Schwyz angenommen.

Abstimmungsergebnis: 23 Ja, 19 Nein

 

  1. Legalisierung von Cannabis

 

Bei diesem Thema gab es eine Forderung der Gruppe als Einheit sowie einen Gegenvorschlag eines einzelnen Gruppenmitglieds. Erstere bestand aus einem Gesetzesartikel, den die Jugendlichen ausgearbeitet hatten:

 

  • Legalisierung von Cannabis

    • Kauf von max. Menge (10g) / Tag soll ab 18 Jahre gestattet sein.

    • Der Staat kann auf legal verkauftem Cannabis Steuern erheben.

    • Steuereinnahmen können in Prävention fliessen.

    • Der Anbau von Cannabis ist nur mit einer staatlichen Lizenz möglich. Der private Anbau ist weiterhin illegal.

    • Erst nach 48 Stunden sollte das Teilnehmen am Verkehr wieder gestattet sein.

 

Der Gegenvorschlag unterschied sich minim von den obigen Forderungen, so sollte das Autofahren beispielsweise schon nach 24 Stunden wieder erlaubt sein. Am Ende siegte aber in der finalen Abstimmung der Gruppenvorschlag.

Abstimmungsergebnis: 19 Ja, 13 Nein

 

  1. Future Families

Diese Gruppe setzte sich für die Gleichberechtigung von hetero- und homosexuellen Paaren ein. Dies betraf alle Belangen, die in der Schweiz noch ungleich vorhanden sind, wie zum Beispiel das Adoptionswesen oder dass heterosexuelle Paare nicht in einer eingetragenen Partnerschaft leben dürfen. Dieser klare Forderung mit enormen Inhalt kam bei den Jugendlichen gut an: Einstimmig nahm das Jugendparlament den Vorschlag an. Die Forderung im Wortlaut:

Das Jugendparlament fordert, dass hetero- und homosexuelle Paare rechtlich gleichgestellt werden.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig Ja, einige Enth.

Print Friendly