08 Mai

Interpellation eingereicht: Ausbau der Cyberpolizei und des Cybermilitärs

An der diesjährigen Jugendsession in Schwyz wurde ausgiebig über das Thema Militär und damit über den Schutz der Schwyzer Bevölkerung diskutiert. Im Fokus stand das seit neuerer Zeit aufgetauchte Phänomen der Cyberangriffe weltweit wie auch der missbräuchliche Gebrauch des Internets. 

Hinsichtlich der Aufrüstungspläne der Armee in den kommenden Jahren fordert die Gruppe «Militär» des Jugendparlaments des Kantons Schwyz, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzte: «Die Armee soll ihren Ausbau und Schwerpunkt ihrer Verteidigung auf ein Cybermilitär legen.»  

Wie die Kriminalstatistik von 2017 der KAPO Schwyz zeigt, geschehen im Internet mehr und mehr Betrugsdelikte.  Wir sind überzeugt, solange immer mehr Menschen Internet gebrauchen und die Sozialen Medien sich weiter in unsere Gesellschaft integrieren, solange darf die Diskussion über eine Cyberverteidigung nicht aufhören! 

 Deshalb hat das Leitungsteam des Jugendparlaments in Zusammenarbeit mit Karin Schwiter, die als Kantonsratspräsidentin die Resolutionen der Jugendlichen an deren Session entgegengenommen hatte, eine Interpellation an den Regierungsrat eingereicht. Darin bitten die Schwyzer Jugendlichen um eine Antwort auf folgende Fragen:  

  1. Welche Ressourcen stehen dem Kanton Schwyz gegenwärtig zur Abwehr und Bekämpfung von Cyberangriffen zur Verfügung? 
  2. Mit welchen Massnahmen wird die Schwyzer Polizei auf die markante Zunahme an Betrugsfällen im Bereich der Cyberkriminalität reagieren? 
  3. Welchen Bedarf sieht der Regierungsrat, die heute in diesen Bereichen eingesetzten Ressourcen zu verstärken, um für die neuen Herausforderungen der zunehmend digitalisierten Welt (Cyberangriffe und Cyberkriminalität) gewappnet zu sein? 

Zur Interpellation

Zur Medienmitteilung MM_Jugendsession_Cyberpolizei

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© Jugendparlament Kanton Schwyz